Wenn man sich anschaut, wie Europas digitale Infrastruktur heute aussieht, muss man schon ein bisschen schlucken.
Unsere Behörden, Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen laufen fast ausschließlich auf amerikanischer Software – Microsoft, Google, Amazon. Das bedeutet: Andere speichern unsere Daten, bestimmen unsere Preise, und können die Spielregeln jederzeit ändern.
Der US Cloud Act erlaubt amerikanischen Behörden Zugriff auf diese Daten, selbst wenn die Server physisch in Europa stehen. Die Lizenzkosten steigen Jahr für Jahr. Und niemand kann seriös vorhersagen, wie sich die geopolitische Lage in den nächsten Jahren entwickelt.
Irgendwann 2025 haben wir uns zusammengesetzt und gesagt: Das kann doch nicht die einzige Option sein. Und sie ist es auch nicht. Europa hat exzellente Open-Source-Alternativen, vertrauenswürdige Rechenzentren, und genug technisches Know-how für echte digitale Unabhängigkeit. Was oft fehlt, ist jemand, der den Wechsel nicht nur technisch umsetzt, sondern auch die Menschen mitnimmt – denn dort scheitern die meisten Migrationsprojekte.
Genau das ist unser Job.